SEMINARVORSCHAU 2022

2020 wurde ich dazu eingeladen bei der Freidenker Vereinigung der Schweiz im Rahmen ihres „Tages der Apostasie“ in Zürich einen Vortrag zu halten.
Thema: „Ausstieg aus sog. Sekten und Neubeginn“.

Die internationale Veranstaltung wurde – coronabedingt – abgesagt.
Aber der geplante „Tag der Apostasie“ wird bestimmt noch stattfinden.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben….

Nähere Informationen dazu hier:

So wird ein Seminar draus.
Rück- und Ausblick. The Making-Of:

Das erste Wochenend-Seminar für sog. „Sekten-Aussteiger*innen“ fand im Herbst 2002 statt.
Lange her…

Damals noch organisiert von der Selbsthilfegruppe „Ausstieg e.V.“ in Karlsruhe.
Der Bedarf und die Nachfrage an Informationen, Erklärungen, Begegnung und auch spielerischen Übungen war damals so hoch, dass nach und nach – auf Wunsch der Aussteiger*innen – 4 unterschiedliche Wochenend-Seminare von mir entwickelt wurden.

Die 4 Seminare beinhalten unterschiedliche Schwerpunkte und bauen nicht unbedingt aufeinander auf. So konnte jede(r) auch jederzeit einfach teilnehmen, ohne z.B. in Seminar I gewesen zu sein.
Ausnahme ist hier nur Seminar IV.
Da ist Voraussetzung an mind. einem der 3 vorherigen Seminare teilgenommen zu haben.

Organisiert wurden die Seminare in der Folge dann auch immer von Selbsthilfegruppen, wie z.B. „Seelnot“ in Augsburg oder „Artikel-4“ in Köln.

In erster Linie aber vorwiegend vom „Netzwerk Sektenausstieg (Infolink)“.
In manchen Jahren fanden dort aufgrund der großen Nachfrage sogar 2 Wochenend-Seminare pro Jahr statt.

So waren das in der Vergangenheit doch (und da war nun selbst ich erstaunt) 22 Wochenend-Seminare in den unterschiedlichsten Regionen und Tagungsstätten.

Wenn erneut ein Seminarbedarf besteht, ist die Nachfrage der wichtigste Faktor.
Bei Interesse sollten Aussteiger*innen einfach Kontakt mit einer der Selbsthilfegruppen wie „Infolink“ oder „Artikel-4“ oder „Iuvenes“ aufnehmen und ihr Interesse bekunden. Oder eben auch selbst aktiv werden und über persönliche Kontakte alles organisieren. (Die maximale Teilnehmerzahl ist 15).

Die Vorbereitung und Organisation eines solchen Wochenend-Seminars ist für die betreffenden Selbsthilfegruppen/Personen zeitaufwendig und mühsam. Arbeit und Zeit die ehrenamtlich geleistet wird.

Ich habe es da recht leicht.
Denn ich bin nur für das Programm und den Inhalt der Seminare zuständig.
Das mache ich allerdings nach wie vor sehr gerne.

Also – lange Rede kurzer Sinn.
Wer an einem Wochenend-Seminar für Aussteiger*innen teilnehmen möchte, der sollte das deutlich signalisieren, organisieren und dranbleiben.

Nachlese:
Eindrücke und Erfahrungen von Seminarteilnehmern

Seminarchronologie:
vorausgegangene Seminare und Workshops