„Glaubt den Büchern nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt.“
Gautama Buddha

Ein wenig zu mir

Anfang der 80er Jahre war ich am Aufbau und an der Leitung eines Projekts für westliche Aussteiger in Goa/Indien beteiligt. Schwerpunkt dieser Arbeit war sowohl das Auffangen und die Begleitung von Drogenabhängigen, von psychisch gestörten Menschen und von desillusionierten Sinnsuchern aus diversen spirituellen Gemeinschaften als auch deren Repatriierung.

Seit 1984 bin ich freiberuflich auf dem Gebiet der totalitären Bewegungen, der sogenannten Sekten/Kulte aufklärend und beratend tätig. Meine eigene 7-monatige Kulterfahrung bei den „Kindern Gottes“ (1979/1980) ist mir dabei sehr hilfreich.

Von 1984 bis 1987 begleitete ich das damals einzige Kult-Rehabilitationszentrum in Europa („Johanneshof e.V.“) bei Bonn. 1994 wurde ich in das Beratungsgremium für die „AFF News“ der American Family Foundation berufen.

Zwischen 1988 und 1990 absolvierte ich auf dem zweiten Bildungsweg die Allgemeine Hochschulreife, um den Diplomstudiengang der Psychologie aufzunehmen. Im Januar 1999 konnte ich mein Studium mit der empirischen Studie zum Thema „Mögliche Prädisposition einer Sekten-/Kultmitgliedschaft erfolgreich abschließen.

Ich arbeite ausschließlich mit Menschen, die während bzw. nach einem Ausstieg ihre einst selbst gewählte Sekten-, Kultmitgliedschaft verstehen und verarbeiten möchten, die in solche Wertegemeinschaften hineingeboren wurden und versuchen nun eigene Wege zu gehen, die im Bereich der esoterischen Angebote und Anbieter Missbrauch erfuhren und berate darüber hinaus bei Bedarf auch deren Partner und Familienangehörige.

In der Folgezeit entwickelte ich neben psychotherapeutischen Konzepten für die doch sehr spezifische Arbeit mit Kultmitgliedern bzw. -aussteigern auch einige Seminare für diese Klientel.
Therapeutische Weiterbildung und der fachliche Austausch mit Kollegen im In-und Ausland stellen nach wie vor ein wichtiges Korrektiv meiner Arbeit dar. Den vielen Aussteigern bin ich zutiefst dankbar. Denn von ihnen durfte ich lernen.